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Unsere Hunde verstehen es, wie wohl kaum eine andere Spezies, sich auf ihre Umwelt und insbesondere auf ihre Menschen einzustellen. Trotzdem kann es in der Mensch- Hund-Beziehung zu Mißverständnissen kommen, die dann Hundeverhalten nach sich ziehen, das nicht erwünscht ist.

Als Hundehalter sind wir gefordert, unsere Hunde so zu entwickeln und zu führen, dass niemand verletzt, belästigt oder von unseren Hunden in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Unsere Gesellschaft steht dem Hund mehr als kritisch gegenüber, und das Unverständnis und die Ignoranz einzelner uneinsichtiger Hundebesitzer wirkt wie Öl ins Feuer.

Der Druck auf den einzelnen Hundebesitzer hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen, und von Seite der Behörden verstärken sich zunehmend Tendenzen die Hundebesitzer immer stärker zu reglementieren.

Eine Verbesserung der Situation ist nur dadurch zu erreichen, dass immer mehr Hundebesitzer verantwortlich mit gutem Beispiel vorangehen (schlechte Beispiele erleben wir leider fast jeden Tag!). Es muß im Interesse eines jeden Hundebesitzers liegen, seinem Hund größtmögliche Freiheit zu bieten. Da die Freiheit jedoch da endet, wo sie die Freiheit eines anderen beschneidet, muß der Hund unter der Kontrolle seines Besitzers stehen.

Um einen Hund verantwortlich zu führen, bedarf es mehr als nur des Aufbaus eines Grundgehorsams. Es gilt viel mehr, die Natur und das Wesen des Hundes zu verstehen und den Hund nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen. Dabei ist es wichtig, eine für den Hund verständliche Kommunikation zu etablieren und sich damit auseinander zu setzen, wie unsere Hunde lernen.